Baden-Baden jetzt zweite kreisfreie Stadt mit dem Qualitätsprädikat Familienbewusste Kommune Plus

AG-Ehrenvorsitzender Manfred Becker überreicht OB Margret Mergen die Prädikatsurkunde; Foto: Jonas Sertl (Stadt Baden-Baden)

Auch der Stadt Baden-Baden konnte am Donnerstag, 29. Juli 2020, eingebettet in eine kleine Feierstunde mit coronabedingt eingeschränkter Teilnehmerzahl und Sicherheitsabständen die Verleihungsurkunde für das „Qualitätsprädikat Familienbewusste Kommune Plus“ offiziell übergeben werden. Geplant war die Überreichung bereits im Mai, musste dann aber wegen der Coronapandemie verschoben werden.

Manfred Becker, Ehrenvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Netzwerk Familie Baden-Württemberg e.V. überreichte die Qualitätsurkunde an Oberbürgermeisterin Margret Mergen. Baden-Baden ist jetzt die zweite kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg mit der Auszeichnung als „Familienbewusste Kommune Plus“. Becker würdigte in seiner Laudatio das besondere familienpolitische Engagement der Stadt. Er könne bestätigen, dass Baden-Baden mit einem sehr guten Ergebniswert die Qualitätsprüfung bestanden habe, somit fit für Familienfreundlichkeit sei und deshalb das Qualitätsprädikat sehr berechtigt erhalte. Baden-Baden zähle zu den Kommunen, die in allen elf geprüften Handlungsfeldern Ergebnisse über der maßgeblichen Mindestquote  (für kreisfreie Städte mindestens 65 % der maximal möglichen Punktezahl) erreicht habe. Die Spanne der erreichten Punktezahl liege zwischen 70 und 100 %-Punkten. In den Handlungsfeldern „Bildung, Lebenslanges. Lernen“ und „Förderung der Familien“ sei mit je 100 %-Punkten gar die sehr seltene maximal mögliche Höchstpunktezahl erreicht worden. In sechs weiteren Handlungsfeldern liege das Ergebnis bei hervorragenden Werten zwischen 75,6 und 86,3 %-Punkten und damit im Gesamtergebnis über dem Durchschnitt aller bisherigen Prädikatsvergaben. Der Stadtverwaltung sei es, nicht zuletzt auch durch eine bewusst zukunftsplanende Stadtentwicklung gelungen, ein sehr gutes Maß an Lebensqualität für Familien zu erreichen. Dadurch sei Baden-Baden für Familien qualitativ ein sehr lebenswerter Ort mit hoher Anziehungskraft geworden.

Oberbürgermeisterin Margret Mergen zeigte sich erfreut, dass es sich in Baden-Baden offensichtlich gut leben lässt. Sie sehe in dem Prädikat einen „Preis nicht nur für die Stadt, sondern für alle, die sich mit Kindern und älteren Menschen beschäftigen“.

Bürgermeister Roland Kaiser wies daraufhin, dass es sich um ein Gemeinschaftsergebnis von kommunalen und gesellschaftlichen Akteuren handele. Das Ergebnis könne für die Stadt Baden-Baden als „hohe generationsübergreifende Lebensqualität für Familien“ interpretiert werden, die jetzt offiziell auch evaluiert sei.